29 | 05 | 2017

Liebe Besucher unserer Homepage,

am 20.04.2012 fand in Stuttgart, im Plenarsaal des Landtages von Baden-Württemberg die LGBT Veranstaltung Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung (Eine öffentliche Anhörung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) statt.

Auf Landesebene (Baden-Württemberg) nahmen bei dieser Veranstaltung die Vereine ATME e.V., dgti e.V. und TransidentX teil.

Die damalige Einladung

Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung


Bei der Vorstellung des Aktionsplan und der folgenden Podiumsdiskussion, hatten folgende Vereine ATME e.V., dgti e.V., TRansidentX) die das T innerhalb LGBT vertraten, innerhalb dieser LGBT Veranstaltung den Eindruck, dass es sich bis zur Fragerunde um eine Veranstaltung LGB ohne T handelt. Bedingt 4 Rednerinnen von den 3 hier erwähnten Vereinen, wurde auf die Situationen was Menschen mit T* (Transidentität, Transsexualität, Transgender) betrifft darauf aufmerksam gemacht. Dies geht explizit auch aus den 4 Reden hervor. Es wurde sich als Folge bedankt dass wir hier für Aufklärung zum T von LGBT, bei der Veranstaltung beigetragen haben.

Gemeinsamer Pressebericht der Fraktionen Bündnis 90 /Die Grünen und SPD am 15.05.2012

Mit einem Aktionsplan für Baden-Württemberg aktiv gegen Homophobie


Wo ist das T geblieben? Haben wir nun LGB ohne T beim Aktionsplan in Baden-Württemberg?

Da offensichtlich das T von LGBT vergessen wurde gab es folgende Antworten:

      Brief der dgti e.V.

Bitte um Stellungnahme zu Ihrem Pressebericht vom 15.05.2012

      Brief der ATME e.V.

PM 15.05.2012: Mit einem Aktionsplan für Baden-Württemberg aktiv gegen Homophobie


Mit Spannung erwarten wir die Stellungsnahme der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und der SPD, die beide gemeinsam in der Regierungsverantwortung in Baden-Württemberg sind. Denn aus dem Koalitionsvertrag (Weltoffenes Baden-Württemberg) der grün/roten Landesregierung geht auf Seite 73 folgendes hervor:

Lesben und Schwule: Gleiche Pflichten – gleiche Rechte

Durch die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern werden wir Baden-
Württemberg künftig ein neues, tolerantes Gesicht geben und als Landesregierung respektvoll und
weltoffen handeln.
Mit dem Credo „Gleiche Pflichten – gleiche Rechte“ werden wir im gesamten Landesrecht dafür sorgen, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft im vollen Umfang mit der Ehe gleichgestellt wird. Die Verpartnerung gleichgeschlechtlicher Paare wird künftig – wie in allen anderen Bundesländern auch – auf dem Standesamt zu einheitlichen Gebührensätzen geschlossen. Verpartnerte lesbische Beamtinnen und schwule Beamte werden künftig in Versorgung und Besoldung gleich behandelt wie heterosexuelle Paare. Die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern muss auch im Grundgesetz verankert werden. So ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns auf Bundesebene für die Einfügung des Merkmals "sexuelle Identität" in Art. 3 GG einsetzen. Vollständige Gleichstellung wollen wir auch für Regenbogenfamilien im Steuer - und Adoptionsrecht.
Aufklärung und Sensibilisierung sind entscheidend, um zu Verständnis und gegenseitiger Wertschätzung zu gelangen. Wir werden baden-württembergische Schulen dazu anhalten, dass in den Bildungsstandards sowie in der Lehrerbildung die Vermittlung unterschiedlicher sexueller Identitäten verankert wird. In einem landesweiten Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung wollen wir
Konzepte entwickeln, um Vorurteile abzubauen und Baden-Württemberg zu einem Vorreiter für Offenheit und Vielfalt zu machen.

Wir sind uns sicher dass es nicht im Sinne einer grün/roten Landesregierung ist, die für ein Weltoffenes Baden-Württemberg steht, zukünftig darauf achtet dass LGB ohne T nicht mehr möglich ist. Denn ein Weltoffenes Baden-Württemberg, vertreten durch unsere grün/rote Landesregierung setzt sich (siehe Koaltionsvertrag) für alle innerhalb LGBT ein.

Die bundesweit aktiven Vereine ATME e.V. und dgti e.V. stehen der grün/roten Landesregierung gerne beratend zur Seite, damit ein Weltoffenes Baden-Württemberg zukünftig ein Vorreiter für LGBT Rechte im Sinne der betroffenen T* Menschen wird..

Mit freundlichen Grüßen
N.N.
1. Vorsitzende dgti e.V.